Wurzelkanalbehandlung - Wurzelkanalbehandlungen
Ist ein Zahn beschädigt, der darunter liegende Zahnnerv stark betroffen, also der Zahn schon so gut wie abgestorben, dann ist eine Wurzelkanalbehandlung nötig. Ursachen einer solchen Schädigung können eine nicht behandelte Karies, ein Unfall oder eine funktionelle Überbelastung sein.
Während der Wurzelkanalbehandlung müssen jegliche Bakterien und Keime restlos entfernt werden. Nur das erhöht die Chance, den Zahn erhalten zu können. Der Zahn muss komplett geöffnet und von innen gereinigt werden. Hierzu verwendet man feinste Feilen um den Kanal von Bakterien und abgestorbenem Nervengewebe zu befreien und den Wurzelkanal für die weitere Behandlung zu erweitern. Danach wird ein antibiotisches Medikament in den Zahn bzw. Wurzelkanal eingelegt und der Zahn wird solange nur provisorisch verschlossen, bis die Entzündung ausgeheilt ist. Danach werden die Zähne bzw. alle Hohlräume mit einem entsprechenden Füllmaterial wieder aufgefüllt und fest verschlossen um ein erneutes eindringen von Bakterien zu verhindern. Oftmals wird er auch mit einer Krone abgedeckt. Während des Behandlungsverlaufes werden immer wieder zu Kontrollzwecken Röntgenaufnahmen angefertigt.
In ca. 20% der Fälle kann es allerdings zu einer erneuten Entzündung im Zahn kommen. Hier kommt man nicht umhin, die Wurzelspitze chirurgisch zu entfernen. Dies wird unter örtlicher Betäubung vorgenommen und ist völlig schmerzfrei, da der Zahn ja bereits abgestorben ist. Nach der Wurzelspitzenresektion wird erneut eine Wurzelfüllung vorgenommen und der Zahn anschließend wieder versiegelt um ein erneutes eindringen von Bakterien in den Zahn zu verhindern.
Besonders schwierig ist die Behandlung deshalb für einen Zahnarzt, weil er immer nur Teile der Wurzel einsehen kann, weswegen die mehrmaligen Röntgenaufnahmen dringend nötig sind. Nur so kann er letztlich gewährleisten, dass bei der Wurzelkanalbehandlung alle Bakterien und sämtliches beschädigtes Gewebe beseitigt worden ist.
Aufgrund der diffizilen Arbeitstechnik erstreck sich eine Wurzelkanalbehandlung über mehrer Behandlungssitzungen. Die Schmerzen selbst verschwinden aber schon nach dem ersten Behandlungsschritt, da das eingelegte Antibiotika zum Abklingen der Entzündungen führt.
Die Kosten für eine Wurzelkanalbehandlung werden in den meisten Fällen von den Krankenkassen übernommen.
Text erstellt und veröffentlicht von der Werbeagentur Büdingen am 27.03.2012
Eventuell gleichlautende Textpassagen sind rein zufällig und nicht gewollt.